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| Ajaxx63 in Deutschland? |
Die
Geschichte von Ajaxx63 in Deutschland begann 2003: Peter Breitling
und Carsten Hügin, die umtriebigen Macher von Gay-Industries.com,
verlustierten sich in New York. Die wenigen Stunden zwischen ihren
Abenteuern nutzen sie, um die New Yorker Schwulenszene nicht nur
horizontal kennenzulernen. Ihre Neugier führte sie nach Chelsea,
genauer: in die 8th Avenue, noch genauer: in den hippen Trend-Shop „The
Starting Line“. Und dort waren sie: die Shirts von Ajaxx63.Sie
probierten sie an, und: Woof! Schon hatten die kernigsten Kerle sie
im Visier. So deckten sie sich mit Ajaxx63 T-Shirts ein, der Anfang
war gemacht. Wieder zu Hause kontaktierten sie unverzüglich Ajaxx63.
Nicht nur sie, auch ganz Deutschland sollte in den Genuss dieser
unwiderstehlich sexy T-Shirts kommen. Die ersten Ajaxx63-Shirts
verkauften Breitling & Hügin als Teil ihrer Gay-Industries
CSD-Kollektion. Im Nu waren sie ausverkauft. So erweiterten sie das
Ajaxx63-Sortiment und begannen, die T-Shirts landesweit zu
vertreiben. Innerhalb weniger Wochen gab es Ajaxx63 in Läden in ganz
Deutschland.
Nicht nur die schwule Party-Szene war entzückt, auch die Neugier
der schwulen Presse war geweckt. Artikel mit Fotostrecken in den
wichtigsten Magazinen brachten die Kunde unters ganze schwule Volk:
Ajaxx63 gibt es nun auch in Good Old Germany. So wiederholte sich
einmal mehr Geschichte: Die Erfolg von Ajaxx63 in Deutschland ist
eine Wiederholung der amerikanischen Ajaxx63-Erfolgsstory. |
| Wer wie was eigentlich ist Ajaxx63? |
Ausgedacht
haben sich Ajaxx63 Bill Sherman und Andrew Fraser. Sherman ist
Designer und hat Mode für die Besten gemacht: Polo Sport/ Ralph
Lauren, Vogue, Gap/Banana Republic und Eddie Bauer. Fraser ist
Produktionsleiter und stellte sein Management-Talent beim New Yorker
Museum of Modern Art und bei Sony unter Beweis.Ihre Karrieren
verliefen steil und erfolgreich, dennoch waren sie unzufrieden: Es
zermürbte sie, lediglich ein Rad im Getriebe einer großen Firma zu
sein. Wo waren bloß ihre Visionen und Ziele geblieben? Gefrustet
stürzten sie sich ins Nachtleben.
Und siehe da, das farbenfrohe lebendige Treiben der New Yorker
Gay- & Club-Szene entzündete ihre kreative Leidenschaft erneut:
inspiriert und voller Neugier auf Neues beschlossen sie, ihre
wertvollen Talente zu verbinden und endlich ihren Traum zu leben.
Sie zogen nach Seattle und gründeten Ajaxx63. Das war im Jahr 1997.
Die ersten Ajaxx63-Shirts mit ihren urbanen, auf ein schwules
Publikum abzielenden Grafiken und Aufschriften wurden auf Pride
Festivals verkauft. Das sprach sich rum. Als die T-Shirts in der
ersten Staffel von „Queer as Folk“ auftauchten, wurden sie zu einem
Sensationserfolg. Und als dann noch Gay.com als Partner gewonnen
werden konnte, war der Aufstieg nicht mehr aufzuhalten: in über 400
Läden weltweit werden Shirts von Ajaxx63 inzwischen verkauft.
So wuchs Ajaxx63 von einem Zwei-Personen-Betrieb, der von einer
Wohnung aus operierte, zu einer stattlichen Firma mit Büro und
Lager. Das Ajaxx63 Verkaufspersonal wird landesweit von Vertretern
aller großen Handelsketten unterstützt. |
| Ajaxx63: stylisch und kontrovers |
Nach
wie vor tragen die Jungs aus „Queer as Folk“ regelmäßig Ajaxx63.
Aber auch in anderen TVSendungen wie “Queer eye for the Straight
Guy”, “What not to Wear”, “Open Bar” und auf MTV tauchen die Shirts
ständig auf. Bei “Q television” sind sie gar Teil der regulären
Ausstattung. Das „Out Magazine“ kürte die Shirts von Ajaxx63 zu den
besten Gay Shirts. Sie waren Thema unzähliger Modestrecken großer
schwuler Magazine in den USA, in Europa und in Asien. Moderedakteure
und Stylisten sind voll des Lobes, sie finden Ajaxx63 äußerst
stylish und innovativ.
Dennoch sehen sich die Macher von Ajaxx63 regelmäßig mit dem
Vorwurf konfrontiert, sie würden überholte schwule Stereotypen
bedienen und überkommenes Schubladendenken fördern. Man wirft ihnen
vor, ihre TShirts seien oberflächlich und deshalb kontraproduktiv.
Aber nicht nur aus den eigenen Reihen kommt Kritik: Ajaxx63-Shirts
wurden in einem Gymnasium in Seattle verboten, mit der Begründung,
sie würden für schwulen Sex werben. Ein TV Moderator in London bekam
Schwierigkeiten, weil er das Morningwood/“Morgenlatte“-Shirt in
einer Talkshow trug... |
| Und was sagen die Macher von Ajaxx63
zu ihren Shirts? |
| >> Für uns sind T-Shirts Mode. Wir
behandeln sie auch so. Wie zeigen und veröffentlichen unserer
Designs in „Fashion Seasons“, den Shows der Modebranche. Wir machen
Kollektionen mit Themen und Konzepten.Wir entwerfen und nähen unsere
eigenen T-Shirts, bevor wir sie bedrucken. Wir machen uns Gedanken
über ihren Sitz und ihre Passform, und wir mischen unsere eigenen
Farben. |
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